Zwischen Seifenblasen und Absperrbändern

Auch in diesem Jahr ließen es sich die Bewohner des Brauhausberges nicht nehmen ihr mittlerweile traditionelles Sommerfest zu feiern. Und weder die Wolken am Himmel, noch die flatternde Absperrbänder – die einen Teil der Hofes aus Sicherheitsgründen abriegelten – hielten sie davon ab den Tag mit buntem Programm zu begehen. Zum Aufwärmen gab’s den mittlerweile fast ebenso zur Tradition gewordenen gemeinsamen Volkstanz, mit dem das Fest auch offiziell eröffnetet wurde. Während die Tanzenden im Anschluss ein wenig verschnaufen konnten, ging es auf der Offenen Bühne mit musikalischen Darbietungen verschiedenster Couleur weiter. Unter anderem beglückte der frisch gegründete Stadtteilchor mit einer Gesangseinlage und die Brauhausbergjugend beeindruckte mit einer eigens für das Fest eingeübten Tanzperformance das Publikum.

Sina wird dem ein anderen Gast noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung gewesen sein. Sang sie dort auf der offenen Bühne, hatte sie für das diesjährige Hauptprogramm ihre gesamte Band mit im Gepäck. Afinada füllten den Hof mit ihren klassischen Jazz und Bossa Nova Songs und animierten den ein oder anderen zum Mitsummen und Tanzen.

Extra von der Mecklenburger Küste wurde der DJ des Abends eingeflogen, der die Gäste anschließend bis in die Nacht mit seinen Beats versorgte.

Ein großer Dank geht wie immer an alle, die dieses gemeinsame Fest möglich gemacht haben und an die ProPotsdam für ihre finanzielle Unterstützung.

 

Heiß, heiß, Baby

Was haben Gerhard Schröder, Jacques Chirac und die Bewohner des Brauhausberges gemeinsam? Ein Stück rote Auslegware. Während die Staatsoberhäupter 1998 anlässlich eines deutsch-französischen Gipfeltreffens wohl in schwarzen Lackschuhen über den Roten Teppich flanierten, hüpfte der gemeine Brauhausbergler am letzten Wochenende barfüßig im Rhythmus der Musik auf dem geadelten Flokati. Als Bühne für das dritte Sommerfest der Nachbarschaft bot der Teppich jede Menge Platz für Musik, Tanz und Unterhaltung.
Zum Auftakt des Festes wurde Volkstanz unter Anleitung geboten, den sich die Tanzenden auch trotz dampfenden 35 Grad Außentemperatur nicht nehmen ließen.
Die anschließend stattfindende „Offene Bühne“ lebte von den Talenten der großen und kleinen Bewohner des Viertels und manch einer spontanen Einlage. Es wurde gerappt, gebeatboxt und die sommerliche Stimmung mit Instrumenten und Gesang untermalt. Schlagzeugsticks wirbelten unter tosendem Applaus durch die Luft und das Moderatorenduo Nadine und Mario führte durch’s Programm.
Im Anschluss musizierte das „Socket Swing Trio“ mit seinem Auftritt die Nachbarschaft beswingt in die Dämmerung.
Der rote Bodenbelag machte als Tanzfläche zum Abschluss des Festes noch einmal eine gute Figur und bot der tanzwütigen Meute bis in die Nacht einen flauschigen Untergrund.
Gebührender Dank gilt allen Helfern und Unterstützern, ohne die dieses Fest nicht zu stemmen gewesen wäre und der ProPotsdam für das Sponsoring.

Entenhausen

An die Fremdnutzung des Hinterhofes durch Igel, Eichhörnchen und Waldkauz hat man sich ja schon gewöhnt. Bei diese zwei Besuchern musste ich mir heute beim morgendlichen Blick aus dem Fenster dann doch nochmal die Augen reiben.
Waren scheinbar auf Wohnungssuche. Musste ihnen leider mitteilen, dass es hier nichts zu finden gibt. „Hier wird saniert.“ Als Antwort bekam ich nur verständnisloses Kopfschütteln.

 

Einladung zur Projektvorstellung

Unter dem Motto: „Instandhalten, Sanieren, Modernisieren?“ haben sich Studenten der Fachhochschule Potsdam im Rahmen eines Studienprojektes mit der Zukunft der Wohnsiedlung auf dem Brauhausberg befasst. Die Ergebnisse dieses Projektes werden nächste Woche öffentlich präsentiert:

Freitag, den 09.10.2015 ab 15 Uhr (bis ca. 17 Uhr)
Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuer Allee 5
Gebäude D (gegenüber Eingang Hauptgebäude), Hörsaal D 011